Better Man: Robbie-Williams-Biopic mit Schimpanse in der Hauptrolle feiert deutsche Free-TV-Premiere bei ProSieben

ProSieben zeigt Better Man – Die Robbie Williams Story, das Biopic von 2024, in dem der britische Popstar als CGI-Schimpanse dargestellt wird, erstmals im deutschen Free-TV – eine zweite Chance für einen Film, der im Kino gefloppt ist.

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„Better Man – Die Robbie Williams Story“ feiert seine deutsche Free-TV-Premiere bei ProSieben. Das Biopic von 2024 zeigt den britischen Popstar als CGI-Schimpansen. Nach einem Flop im Kino bekommt der Film nun im Fernsehen eine zweite Chance beim deutschen Publikum.

ProSieben zeigte Better Man – Die Robbie Williams Story am Sonntag, dem 2. August 2026, um 20:15 Uhr und brachte den Film aus dem Jahr 2024 damit erstmals ins deutsche Free-TV. Die musikalische Biografie unter der Regie von Michael Gracey zeigt den britischen Popstar als CGI-Schimpansen, der per Motion-Capture-Technik zum Leben erweckt wurde – im englischen Original lieh Williams sich selbst die Stimme. Der Film zeichnet Williams' Weg nach: vom Einstieg bei Take That 1990 über den Ausstieg 1995 und den Start seiner Solokarriere 1996 bis zum Erfolg seines Debütalbums Life thru a Lens von 1997 und dessen Hitsingle Angels. Das Drehbuch schrieb Gracey gemeinsam mit Oliver Cole und Simon Gleeson. Trotz der ungewöhnlichen Grundidee floppte der Film an den deutschen Kinokassen – manche Kinobesucher sollen die Vorstellungen Berichten zufolge verwirrt verlassen haben. Die Ausstrahlung ist deshalb bemerkenswert, weil Better Man im Fernsehen nun eine zweite Chance auf das Publikum bekommt, das die Kinos nie geliefert haben. Gesendet wurde er Berichten zufolge in einem harten Primetime-Umfeld, in Konkurrenz zu Tatort, Frühling und einem James-Bond-Film – ein Test, ob das eigenwilligste Pop-Biopic der letzten Jahre auf dem heimischen Sofa Zuschauer findet.

ProSieben bringt das Robbie-Williams-Biopic ins Free-TV

Am Sonntag, dem 2. August 2026, konnten deutsche Zuschauer Better Man – Die Robbie Williams Story erstmals ohne Kinokarte sehen. Wie über die Ausstrahlung berichtet wurde, lief der Film um 20:15 Uhr als deutsche Free-TV-Premiere; Berichten zufolge war er parallel zur TV-Ausstrahlung auch im Stream bei ProSieben verfügbar.

[0] Der Sendetermin ist ein bemerkenswerter zweiter Akt für den Film. „Better Man“, inszeniert von Michael Gracey nach einem Drehbuch, das er gemeinsam mit Oliver Cole und Simon Gleeson geschrieben hat, kam 2024 in die Kinos und floppte an den deutschen Kinokassen. Das biografische Musical zeichnet Berichten zufolge Williams' Kindheit und Karriere nach – wobei der britische Popstar auf der Leinwand als CGI-Schimpanse zu sehen ist, der per Motion-Capture-Technik zum Leben erweckt wurde. Ein Kunstgriff, der manche Kinobesucher offenbar ratlos zurückließ. Im englischsprachigen Original spricht Williams den Kommentar aus dem Off selbst.

[1] Für ProSieben bot die Premiere einen bekannten Titel mit eingebautem Gesprächsstoff für den Sonntagabend zur Primetime. Für den Film bedeutete das Fernsehen das, was ihm die deutschen Kinos nicht beschert hatten: ein Millionenpublikum. Berichten zufolge ist der Film zwar auch bei Amazon im Stream verfügbar – doch die Free-TV-Ausstrahlung brachte ihn zu Zuschauern, die ihn nie von sich aus gesucht hätten. Die Süddeutsche Zeitung nahm „Better Man“ ihren TV-Programmtipps zufolge in die Filmempfehlungen fürs Wochenende auf – ein Hinweis darauf, dass der Film trotz seines Einspielergebnisses auf dem Weg zum Fernsehdebüt die Gunst der Kritik nicht verloren hatte.

[2] Ein Popstar, gespielt von einem CGI-Schimpansen

[3] „Better Man – Die Robbie Williams Story“ kam 2024 in die Kinos – als einer der eigenwilligsten Beiträge zum Genre der Musikbiografien. Regie führte Michael Gracey, der das Drehbuch gemeinsam mit Oliver Cole und Simon Gleeson schrieb. Der Film erzählt das Leben des britischen Sängers Robbie Williams – allerdings mit einem Kniff, der alles an diesem Film bestimmt: Williams wird nicht von einem Schauspieler verkörpert. Er wird von einem CGI-Schimpansen dargestellt, erschaffen mithilfe der Motion-Capture-Technik.

[4] Dieser Kunstgriff zieht sich durch den gesamten Film. Wo ein konventionelles Biopic einen möglichst ähnlich aussehenden Star besetzen würde, stellt „Better Man“ einen digital animierten Affen ins Zentrum jeder Szene – von der Kindheit an. In der englischsprachigen Originalfassung spricht Williams den Kommentar aus dem Off selbst: Er erzählt seine eigene Geschichte, während sein Leinwand-Ich zwischen Ruhm, Exzess und Selbstzerstörung schwankt.

Berichten zufolge handelt es sich bei dem Film um ein Musical, das Williams von seiner Kindheit bis zu seiner Karriere begleitet – und die Lebensgeschichte lieber in Songs erzählt als in einer geradlinigen dramatischen Rekonstruktion. Diese Mischung aus Popbiografie, Musicalnummern und einem Affen als Hauptfigur machte den Film schwer einzuordnen und, manchen Darstellungen zufolge, auch schwer zu ertragen, wenn man unvorbereitet ins Kino ging. Wie es heißt, verließen einige Kinobesucher verwirrt die Vorstellungen – offenbar nicht darauf gefasst, dass in einem Robbie-Williams-Film Robbie Williams niemals als Mensch zu sehen ist.

Das Risiko war kalkuliert. Gracey und seine Co-Autoren bauten den Film um die Idee herum, dass Williams sich seit jeher wie ein dressierter Affe gefühlt hatte – ein Entertainer, der dem Publikum vorgeführt wird. Der Schimpanse ist kein Gimmick, das einem gewöhnlichen Biopic aufgesetzt wurde; er ist die zentrale Aussage des Films über seine Hauptfigur.

Von Take That bis Angels: Die Karriere hinter dem Film

Robbie Williams ist ein britischer Sänger und Songwriter, dessen Karriere nicht als Solokünstler begann, sondern als Mitglied von Take That. 1990 stieß er zu der Popgruppe und blieb fünf Jahre, bevor er 1995 ausstieg. Ein Jahr später, 1996, startete seine Solokarriere.

Der Durchbruch ließ nicht lange auf sich warten. Sein erstes Solo-Studioalbum, Life thru a Lens, erschien 1997 und enthielt Angels – die Single, die zu seinem Markenzeichen werden sollte und zu den bekanntesten britischen Popballaden ihrer Zeit zählt.

Das Werk, das folgte, ist beachtlich. Williams' Diskografie umfasst zwölf Studioalben, ein Soundtrack-Album, ein Live-Album, zehn Kompilationen, eine EP, elf Videoalben, 67 Singles, sechs Promo-Singles und 58 Musikvideos. Es ist ein Œuvre, das über drei Jahrzehnte entstanden ist – von der Neuerfindung nach Take That bis zu den späteren Jahren als etablierter Stadion-Act.

Dieser Karriereweg – Boyband-Ruhm, ein unschöner Abschied, Solostar – ist der Rohstoff von Better Man. Der Film ist eine Biografie über Williams, inszeniert von Michael Gracey nach einem Drehbuch, das Gracey gemeinsam mit Oliver Cole und Simon Gleeson schrieb. Williams selbst ist eng in die Erzählung eingebunden: In der englischsprachigen Originalfassung spricht er den Off-Kommentar, der seine eigene Geschichte erzählt – während das Publikum diese Geschichte auf der Leinwand in unerwarteter Gestalt verkörpert sieht.

  1. Robbie Williams steigt bei Take That ein

  2. Williams verlässt Take That

  3. Williams startet seine Solokarriere

  4. Debüt-Soloalbum „Life thru a Lens“ erscheint, darunter die Single „Angels“

  5. „Better Man – Die Robbie Williams Story“ von Regisseur Michael Gracey kommt in die Kinos

  6. ProSieben zeigt den Film um 20.15 Uhr als deutsche Free-TV-Premiere, zusätzlich im Stream

Flop an den Kinokassen, Oscar-Nominierung: das seltsame Nachleben des Films

Der Weg des Films ins deutsche Fernsehen war alles andere als geradlinig. „Better Man“ kam 2024 in die Kinos und lief an den deutschen Kinokassen schlecht – genaue Zahlen wurden allerdings nicht veröffentlicht, sodass das Ausmaß des Misserfolgs unklar bleibt. Belegt ist, dass die Ticketverkäufe weit hinter den Erwartungen zurückblieben, die man an einen Film über einen der größten britischen Popstars geknüpft hatte.

Auch die Reaktionen des Publikums trugen zum Kuriosen bei. Berichten zufolge verließen einige Kinobesucher die Vorstellungen verwirrt, offenbar verstört oder irritiert von der zentralen Idee, dass ein Schimpanse die Rolle von Williams übernimmt. Ob sich die Verwirrung auf die Form oder den Inhalt des Films bezog, geht aus den Berichten nicht hervor.

Doch der Film blieb nicht ohne Anerkennung. Berichten zufolge erhielt „Better Man“ eine Oscar-Nominierung; die Kategorie, der Zeitpunkt der Nominierung und ob der Film am Ende gewann, gehen aus den vorliegenden Informationen allerdings nicht hervor. Sofern sie zutrifft, steht die Nominierung in seltsamem Kontrast zur kommerziellen Bilanz: Ein Film, der die Kinos nicht füllen konnte, wurde von der Academy dennoch wahrgenommen.

Das Nachleben des Films in Deutschland entwickelt sich weiter. Die Süddeutsche Zeitung nahm „Better Man“ Berichten zufolge vor der ProSieben-Ausstrahlung in ihre Filmempfehlungen für das Wochenendprogramm auf und verlieh dem Titel damit ein Stück kritische Anerkennung, die ihm der Kinostart nie beschert hatte. Den Berichten zufolge ist der Film außerdem bei Amazon im Stream verfügbar – ein zweiter Weg zum Publikum jenseits des Kinos. Für eine Produktion, die auf der großen Leinwand ihr Publikum kaum fand, ist die Aufmerksamkeit, die sich nun um die TV-Premiere sammelt, eine auffällige Kehrtwende.

Ein hartes Sonntagabend-Programm gegen „Tatort“ und Bond

ProSieben legte den Film auf Sonntag, den 2. August 2026, um 20.15 Uhr – der erste Sonntag im August und damit mitten in der deutschen Primetime-Woche. Der Sendeplatz gehört zu den umkämpftesten im Fernsehkalender des Landes, und auch dieser Abend bildete keine Ausnahme.

[0] Wie deutsche Medien berichten, musste sich Better Man gegen die härteste Konkurrenz behaupten, die das Free-TV zu bieten hat: die Krimi-Institution Tatort in der ARD, die beliebte Serie Frühling im ZDF und an anderer Stelle im Programm einen James-Bond-Film. Vor allem der Tatort dominiert seit Jahrzehnten die Sonntagabende in Deutschland – der Sendeplatz um 20.15 Uhr gilt für jeden Neuling als notorisch schwierig.

[1] Wie der Film in diesem Wettstreit abgeschnitten hat, ist bislang nicht bekannt. Einschaltquoten für die Ausstrahlung lagen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht vor, und ob sich das Schimpansen-Biopic gegen die etablierten Schwergewichte des Sonntagabends behaupten konnte, bleibt eine offene Frage.

[2] Für Zuschauer, die die lineare Ausstrahlung verpasst hatten, gab es Alternativen. Berichten zufolge war der Film parallel zur TV-Ausstrahlung auch über das Streaming-Angebot von ProSieben verfügbar. Darüber hinaus soll Better Man bei Amazon im Stream abrufbar sein – seit wann genau, wurde nicht mitgeteilt.

[3] Kann das Fernsehen Better Man das Publikum bescheren, das ihm im Kino versagt blieb?

[4] Was das Free-TV Better Man bieten kann, ist Reichweite. In den deutschen Kinos fand der Film sein Publikum nicht – doch ein Sonntagabend-Sendeplatz bei ProSieben bringt ihn vor Millionen Zuschauer, die nie ein Kinoticket gekauft hätten. Free-TV-Premieren haben eine lange Tradition darin, gefloppte Kinofilme zu rehabilitieren: Sie verwandeln Neugier – in diesem Fall auf das viel diskutierte Schimpansen-Konzept – in Einschaltquoten statt in einen Grund, fernzubleiben.

[5] Ob das hier gelungen ist, ist noch unklar. Für die Ausstrahlung am 2. August liegen keine Einschaltquoten vor, und wie sich der Film im Primetime-Wettbewerb geschlagen hat, bleibt unbekannt. Das Urteil darüber, ob das Fernsehen dort erfolgreich war, wo das Kino scheiterte, muss auf diese Zahlen warten.

[6] Es gibt zudem einen zweiten Weg zum Publikum. Berichten zufolge ist der Film bei Amazon im Stream verfügbar – ein Nachleben jenseits der einmaligen Ausstrahlung. Streaming-Plattformen belohnen oft Filme mit einem starken Aufhänger und einem polarisierenden Ruf, und beides hat Better Man. Zwischen der ProSieben-Premiere – die den Berichten zufolge auch über das Streaming-Angebot des Senders abrufbar war – und den On-Demand-Plattformen hat der Film nun mehr Chancen, das deutsche Publikum zu erreichen, das den Kinos ferngeblieben ist.

[7] Häufig gestellte Fragen

Wann lief „Better Man – Die Robbie Williams Story“ im deutschen Fernsehen?

ProSieben zeigte „Better Man – Die Robbie Williams Story“ am Sonntag, dem 2. August 2026, um 20.15 Uhr. Berichten zufolge war es die Free-TV-Premiere des Films in Deutschland; zudem war der Film im Streaming verfügbar. Zur besten Sendezeit konkurrierte die Ausstrahlung demnach unter anderem mit „Tatort“, „Frühling“ und einem James-Bond-Film.

Warum wird Robbie Williams in „Better Man“ von einem Schimpansen gespielt?

In dem biografischen Film von 2024 wird Popstar Robbie Williams als CGI-Schimpanse dargestellt, der mithilfe der Motion-Capture-Technik zum Leben erweckt wurde. In der englischsprachigen Originalfassung spricht Williams den Kommentar aus dem Off selbst. Berichten zufolge verließen einige Kinobesucher irritiert die Vorstellungen – die ungewöhnliche Besetzung sorgte für Verwirrung.

Wer führte Regie bei „Better Man – Die Robbie Williams Story“?

Regie führte Michael Gracey, der das Drehbuch gemeinsam mit Oliver Cole und Simon Gleeson schrieb. Der Film kam 2024 in die Kinos und ist eine Biografie des britischen Sängers Robbie Williams – erzählt als Musical, das seiner Kindheit und Karriere nachspürt.

War „Better Man“ in Deutschland ein Kassenerfolg?

Nein. Nach dem Kinostart 2024 lief der Film an den deutschen Kinokassen schlecht; genaue Zahlen wurden nicht bekannt. Berichten zufolge erhielt der Film jedoch eine Oscar-Nominierung – Kategorie und Ausgang sind nicht bekannt.

Wer ist Robbie Williams und wofür ist er bekannt?

Williams ist ein britischer Sänger und Songwriter, der 1990 der Popgruppe Take That beitrat. 1995 stieg er aus und startete 1996 seine Solokarriere. Sein Debütalbum „Life thru a Lens“ erschien 1997 und enthielt die Single „Angels“. Seine Diskografie umfasst unter anderem zwölf Studioalben und 67 Singles.

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