Kartellamt beanstandet geplante Edeka-Übernahme von Tegut

Das Bundeskartellamt hat vorläufig Einwände gegen die geplante Übernahme der Supermarktkette Tegut durch Edeka erhoben. Damit ist der Deal gefährdet – Tausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.

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Edeka in Grafenau-Döffingen
Photo: Giftzwerg 88 / CC BY via Wikimedia Commons · source

Das Bundeskartellamt hat die geplante Übernahme der Bio-Supermarktkette Tegut durch Edeka vorläufig beanstandet. Die Wettbewerbshüter befürchten eine zu große Marktmacht in Hessen, Bayern und Thüringen. Der Deal könnte nun platzen, was rund 10.000 Arbeitsplätze gefährdet.

Das Bundeskartellamt hat einen vorläufigen Beschlussentwurf vorgelegt, in dem es Einwände gegen die geplante Übernahme einer Mehrheit der Tegut-Filialen durch Edeka erhebt. Dies deutet darauf hin, dass das Geschäft in seiner jetzigen Form voraussichtlich blockiert wird. Laut Berichten warnt die vorläufige Einschätzung der Behörde davor, dass die Übernahme Edeka in bestimmten Regionen eine zu starke Marktposition verschaffen würde. Der geplante Verkauf erfolgt, nachdem sich der Schweizer Einzelhändler Migros aus dem deutschen Markt zurückgezogen hat. Tegut, ein Vollsortimenter mit Sitz in Fulda, betreibt mehr als 300 Filialen und beschäftigt rund 7.500 Mitarbeiter in sechs Bundesländern, darunter Hessen, Bayern und Thüringen. Nach Angaben von Quellen umfasst der Deal auch 41 teo-Standorte, eine Bäckerei und ein Logistikzentrum. Der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori hat die Bundesregierung zum Eingreifen aufgefordert und gewarnt, dass ein Scheitern der Übernahme zahlreiche Arbeitsplätze gefährde. Das Kartellamt hat noch keine endgültige Entscheidung getroffen, doch seine vorläufige Haltung stellt die Zukunft der Kette infrage.

Kartellamt erhebt Einwände gegen Edeka-Tegut-Deal

Das Bundeskartellamt hat einen vorläufigen Beschlussentwurf vorgelegt, in dem es Einwände gegen die geplante Übernahme einer Mehrheit der Tegut-Filialen durch Edeka erhebt. Die vorläufige Einschätzung der Behörde deutet darauf hin, dass Edeka voraussichtlich weniger Filialen übernehmen darf als ursprünglich angestrebt. Das Kartellamt äußerte erhebliche wettbewerbsrechtliche Bedenken und erklärte, es werde das Geschäft in seiner jetzigen Form voraussichtlich nicht genehmigen. Laut Berichten befürchtet die Behörde, dass Edeka in einigen Regionen eine zu starke Marktposition erlangen würde. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus; das Kartellamt stützte seine Position auf den aktuellen Stand seiner Ermittlungen.

Migros-Rückzug und Teguts Größenordnung

Der Schweizer Detailhändler Migros zieht sich vom deutschen Markt zurück und verkauft die Supermarktkette Tegut. Tegut, ein Vollsortimenter mit Hauptsitz in Fulda, betreibt mehr als 300 Filialen mit rund 7.500 Beschäftigten in sechs Bundesländern: Hessen, Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Baden-Württemberg. Berichten zufolge umfasst die geplante Übernahme auch alle 41 teo-Standorte, eine Bäckerei sowie ein Logistikzentrum.

Politischer Druck und Arbeitsplätze in Gefahr

Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori hat die Bundesregierung aufgefordert, sich in die geplante Übernahme einzuschalten. Berichten zufolge sind bei einem möglichen Scheitern des Deals zahlreiche Arbeitsplätze bei Tegut bedroht, das rund 7.500 Beschäftigte in sechs Bundesländern zählt. Das Bundeskartellamt habe laut Berichten Bedenken geäußert, dass Edeka in einigen Regionen eine zu starke Marktstellung erlangen würde. Eine endgültige Entscheidung über die Übernahme steht noch aus.

Wie es weitergeht

Das Bundeskartellamt hat mitgeteilt, dass seine Stellungnahme auf dem aktuellen Stand der Ermittlungen beruht. Eine endgültige Entscheidung über die Übernahme ist noch nicht gefallen. Die vorläufige Einschätzung der Wettbewerbshüter könnte den Deal in seiner derzeit geplanten Form blockieren. Edeka könnte nun sein Angebot überarbeiten, etwa indem es weniger Tegut-Filialen übernehmen will, um den Wettbewerbsbedenken Rechnung zu tragen. Der Ausgang bleibt bis zur verbindlichen Entscheidung des Amtes offen.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist der Edeka-Tegut-Deal blockiert?

Das Bundeskartellamt hat einen Entscheidungsentwurf vorgelegt, der Einwände gegen die geplante Übernahme eines Großteils der Tegut-Filialen durch Edeka erhebt. Nach vorläufiger Einschätzung der Behörde darf Edeka voraussichtlich weniger Filialen übernehmen als ursprünglich geplant, da erhebliche wettbewerbsrechtliche Bedenken bestehen.

Wird Edeka Tegut kaufen?

Der vorläufige Beschluss des Kartellamts könnte die Übernahme in ihrer derzeit geplanten Form verhindern. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Die Behörde signalisierte, dass sie den Deal in der aktuellen Form voraussichtlich nicht genehmigen werde, das Verfahren läuft jedoch weiter.

Was ist der Tegut-Supermarkt?

Tegut ist ein deutscher Vollsortiment-Lebensmitteleinzelhändler mit Hauptsitz in Fulda. Das Unternehmen betreibt über 300 Filialen mit rund 7.500 Beschäftigten in Hessen, Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Baden-Württemberg. Der Schweizer Einzelhändler Migros verkauft die Kette, da er sich aus dem deutschen Markt zurückzieht.

Wie viele Arbeitsplätze sind gefährdet, wenn Edeka Tegut nicht kauft?

Das mögliche Scheitern des Deals wird als bedrohlich für zahlreiche Arbeitsplätze beschrieben. Tegut beschäftigt rund 7.500 Menschen in seinen über 300 Filialen und weiteren Betriebsstätten. Die genaue Zahl der gefährdeten Arbeitsplätze wurde in der Unterrichtung nicht beziffert.

Welche Rolle spielt Kaweh Mansoori beim Edeka-Tegut-Deal?

Der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori hat die Bundesregierung aufgefordert, zur geplanten Übernahme Stellung zu nehmen. Welche Position die Regierung seiner Meinung nach beziehen solle, ließ er offen. Sein Eingreifen unterstreicht jedoch die politische Besorgnis über ein mögliches Scheitern des Deals und den damit verbundenen Arbeitsplatzverlust.

Compiled from reporting by 15 independent outlets. How we source our reporting.

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