Gloria von Thurn und Taxis und der Schlossfestspiele-Streit mit Peter Maffay
Ein Streit mit Sänger Peter Maffay bei den Regensburger Schlossfestspielen hat Gloria von Thurn und Taxis, eine der streitbarsten Adligen Deutschlands, zurück ins Rampenlicht gebracht.

Gloria von Thurn und Taxis steht wegen eines Streits mit Sänger Peter Maffay bei den Regensburger Schlossfestspielen erneut im Rampenlicht. Die Auseinandersetzung rückt die als streitbar geltende Unternehmerin und Adelige wieder in den Fokus der Öffentlichkeit.
Gloria von Thurn und Taxis ist bei den Regensburger Schlossfestspielen, die auf dem Schloss ihrer Familie in Regensburg stattfinden, in einen öffentlichen Streit mit dem Sänger Peter Maffay geraten. Maffay nutzte eine Rede bei der Veranstaltung, um gegen Hass und Extremismus zu appellieren, und bezeichnete den Ort selbst Berichten zufolge wegen seiner politischen Verbindungen als einen „belasteten“ Ort. Ein Video, das Gloria von Thurn und Taxis nach der Auseinandersetzung auf Instagram postete, sorgte für weiteres Aufsehen. Die Prinzessin, geboren als Gräfin von Schönburg-Glauchau, wurde in den 1980er-Jahren als Jetset-Figur mit dem Spitznamen „Princess TNT“ berühmt. Nach dem Tod ihres Mannes Johannes im Jahr 1990 übernahm sie die Verwaltung des Familienvermögens von Thurn und Taxis, einschließlich Schloss St. Emmeram. Seit etwa 2000 fällt sie mit polarisierenden Äußerungen auf, die Kritiker mit katholischen und Neuen-Rechten-Kreisen in Verbindung bringen. Der Streit ist deshalb von Bedeutung, weil er die Spannung zwischen der künstlerischen Bühne des Festivals und der kämpferischen Politik seiner Gastgeberin offenlegt. Anfang des Jahres sagte sie der Berliner Zeitung, der Klimanotstand sei „sicherlich der größte Betrug“.
Der Zusammenstoß mit Peter Maffay bei den Schlossfestspielen
Die Regensburger Schlossfestspiele, die auf dem Gelände von Schloss St. Emmeram der Familie Thurn und Taxis stattfinden, wurden zum Schauplatz einer öffentlichen Auseinandersetzung zwischen der Fürstin und einem der bekanntesten Musiker Deutschlands. Peter Maffay nutzte die Veranstaltung für eine Rede, in der er gegen Hass und Extremismus appellierte. Nach Berichten deutscher Medien bezeichnete er den Ort wegen seiner politischen Verbindungen zudem als „belastet“ – eine Charakterisierung, die der Berichterstattung zugeschrieben wird und nicht unabhängig bestätigt ist.
Es folgte ein Streit, in den Gloria von Thurn und Taxis verwickelt war. Ein Video von ihr, das auf Instagram gepostet wurde, sorgte im Nachgang der Auseinandersetzung für Aufsehen und verbreitete sich rasch, als deutsche Medien die Geschichte aufgriffen.
Über den Vorfall ist vieles unklar. Das genaue Datum der Auseinandersetzung ist nicht bekannt. Was Gloria von Thurn und Taxis während des Streits sagte oder tat, ist ebenso wenig überliefert wie der Inhalt des Instagram-Videos. Auch darüber, wie Maffay oder die Fürstin anschließend öffentlich reagierten, wurde nichts berichtet.
Von „Prinzessin TNT“ zur Chefin des Hauses Thurn und Taxis
Gloria von Thurn und Taxis wurde als Gräfin von Schönburg-Glauchau geboren. 1980 heiratete sie Johannes, den 11. Fürsten von Thurn und Taxis – bei der Hochzeit trug sie eine Tiara, die später bei einem Raubüberfall im Louvre gestohlen werden sollte.
In den 1980er-Jahren gehörte sie zum festen Inventar des europäischen Jetsets. Ihr extravaganter, vom Punk beeinflusster Stil brachte ihr den Spitznamen „Prinzessin TNT“ ein, und sie wurde zu einer der bekanntesten Gesellschaftsfiguren des Jahrzehnts.
Ihr Ehemann starb 1990. Nach seinem Tod übernahm sie die Verwaltung des Vermögens der Familie Thurn und Taxis, zu dem auch Schloss St. Emmeram in Regensburg gehört, das weitläufige fürstliche Palais, das bis heute ihr Wohnsitz ist. Der Wandel machte aus der feiernden Aristokratin eine Geschäftsfrau, verantwortlich für eines der großen Adelsvermögen Deutschlands. Seither wird sie als Kunstsammlerin, Künstlerin und traditionalistisch-katholische Aktivistin beschrieben – Rollen, die sie noch lange nach dem Ende ihrer Jetset-Jahre in der Öffentlichkeit gehalten haben.
Gloria von Thurn und Taxis heiratete und trug bei der Hochzeit eine Tiara, die später bei einem Raubüberfall im Louvre gestohlen wurde.
Bekannt wurde sie als Teil des europäischen Jetsets und erhielt wegen ihres extravaganten, vom Punk geprägten Stils den Spitznamen „Prinzessin TNT“.
Ihr Ehemann Johannes, 11. Fürst von Thurn und Taxis, starb.
Nach dem Tod ihres Mannes übernahm sie die Verwaltung des Vermögens der Familie Thurn und Taxis, einschließlich Schloss St. Emmeram.
Aufmerksamkeit erregte sie durch polarisierende Äußerungen, die Kritiker mit katholischen und Neue-Rechte-Kreisen sowie mit Verschwörungserzählungen in Verbindung bringen.
Sie wurde 65, wurde als eine der streitbarsten Aristokratinnen Deutschlands beschrieben und erklärte in einem Interview der Berliner Zeitung, der Klimanotstand sei „sicherlich der größte Betrug“; außerdem plant sie, o
Klima-„Betrug“-Äußerungen und ein streitbares öffentliches Profil
Seit etwa der Jahrtausendwende hat sich Gloria von Thurn und Taxis einen Ruf für polarisierende öffentliche Äußerungen erarbeitet. Kritiker bringen ihre Positionen mit konservativ-katholischen und Neue-Rechte-Kreisen in Verbindung, zeitweise auch mit Verschwörungserzählungen. Die Prinzessin, eine traditionalistisch-katholische Aktivistin sowie Kunstsammlerin und Künstlerin, ist vor Kontroversen nur selten zurückgewichen.
Einer ihrer markantesten Auftritte war ein Interview mit der Berliner Zeitung, in dem sie den Klimanotstand als „sicherlich den größten Betrug“ bezeichnete. Die Äußerung, von einer Frau getätigt, die die Zeitung als Mutter und Autorin vorstellte, festigte ihr Image als Figur, die die Konfrontation sucht, statt ihr auszuweichen.
Sie wurde 2025 65 Jahre alt und gilt weithin als eine der streitbarsten Aristokratinnen Deutschlands – ein Ruf, der prägt, wie jede neue Auseinandersetzung um sie aufgenommen wird, einschließlich des jüngsten Streits bei den Schlossfestspielen.
Eine gestohlene Tiara und ein Hotelplan für das Schloss
Die Tiara, die Gloria von Thurn und Taxis bei ihrer Hochzeit 1980 trug, wurde bei einem Raubüberfall im Louvre in Paris gestohlen. Wann der Diebstahl geschah und ob das Stück wieder aufgetaucht ist, bleibt unklar.
Zurück in Regensburg verfolgt sie eigene Pläne für den Familiensitz. Sie beabsichtigt, im fürstlichen Schloss St. Emmeram, in dem sie wohnt und das sie seit der Übernahme des Thurn-und-Taxis-Vermögens nach dem Tod ihres Mannes 1990 verwaltet, ein Luxushotel zu eröffnen. Der Zeitplan des Hotelprojekts und sein aktueller Stand sind noch nicht bekannt.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist Gloria von Thurn und Taxis?
Gloria von Thurn und Taxis ist eine deutsche Unternehmerin und Society-Lady, geboren als Gräfin von Schönburg-Glauchau. 1980 heiratete sie Johannes, den 11. Fürsten von Thurn und Taxis. In den 1980er-Jahren gehörte sie zum europäischen Jetset und wurde wegen ihres extravaganten, punkig geprägten Stils „Prinzessin TNT“ genannt. Nach dem Tod ihres Mannes 1990 übernahm sie die Verwaltung des Familienvermögens von Thurn und Taxis, zu dem auch Schloss St. Emmeram in Regensburg gehört.
Was geschah zwischen Gloria von Thurn und Taxis und Peter Maffay bei den Schlossfestspielen?
Bei den Regensburger Schlossfestspielen kam es zu einem öffentlichen Streit zwischen Gloria von Thurn und Taxis und dem Sänger Peter Maffay. Maffay hielt bei der Veranstaltung eine Rede, in der er gegen Hass und Extremismus appellierte. Berichten zufolge bezeichnete er den Veranstaltungsort wegen politischer Verbindungen als „belasteten“ Ort. Ein auf Instagram gepostetes Video, das Gloria von Thurn und Taxis zeigt, sorgte im Anschluss an den Streit für Aufsehen.
Wurde die Tiara von Gloria von Thurn und Taxis aus dem Louvre gestohlen?
Eine Tiara, die Gloria von Thurn und Taxis bei ihrer Hochzeit 1980 trug, wurde bei einem Raubüberfall im Pariser Louvre gestohlen. Aus dem Briefing geht nicht hervor, wann sich der Raub ereignete oder ob die Tiara wieder aufgetaucht ist.
Was sagte Gloria von Thurn und Taxis über den Klimawandel?
In einem Interview mit der Berliner Zeitung bezeichnete Gloria von Thurn und Taxis den Klimanotstand als „sicherlich den größten Betrug“. Seit etwa der Jahrtausendwende fällt sie mit polarisierenden Äußerungen auf, die Kritiker mit katholischen und neu-rechten Kreisen sowie mit Verschwörungserzählungen in Verbindung bringen. Sie gilt als eine der streitbarsten Adeligen Deutschlands.
Welche Pläne hat Gloria von Thurn und Taxis für das Regensburger Schloss?
Gloria von Thurn und Taxis, die 2025 ihren 65. Geburtstag feierte, plant die Eröffnung eines Luxushotels im Regensburger Fürstenschloss St. Emmeram, das sie seit dem Tod ihres Mannes 1990 verwaltet. Aus dem Briefing geht nicht hervor, wann das Hotel eröffnen soll oder wie der aktuelle Stand der Planungen ist.
Compiled from reporting by 14 independent outlets. How we source our reporting.






