US-Gericht stoppt Trumps Ballsaal-Projekt im Weißen Haus
Ein US-Berufungsgericht hat den Bau des von Donald Trump geplanten Ballsaals im Weißen Haus im Wert von 400 Millionen Dollar gestoppt. Zur Begründung hieß es, Trump benötige für das Vorhaben die Zustimmung des Kongresses.

Ein US-Berufungsgericht hat den Bau von Donald Trumps geplantem Ballsaal im Weißen Haus gestoppt. Das 400-Millionen-Dollar-Projekt darf nicht fortgesetzt werden, weil der Präsident dafür die Zustimmung des Kongresses benötigt, so die Richter.
Ein US-Berufungsgericht hat den Bau eines geplanten Ballsaals im Weißen Haus gestoppt und entschieden, dass Präsident Donald Trump vor dem Weiterbau die Zustimmung des Kongresses einholen muss. Der Ballsaal soll Berichten zufolge rund 400 Millionen Dollar kosten und eine Fläche von 8.400 Quadratmetern umfassen. Nach deutschen Medienberichten hat Trump angegeben, der Saal werde kugelsicher sein, über eine Landefläche für Drohnen verfügen und große Staatsbankette beherbergen. Den Berichten zufolge soll zudem nahezu der gesamte Ostflügel des Weißen Hauses abgerissen werden, um Platz für den Bau zu schaffen; unter dem Gelände entstehe zudem ein befestigtes Bauwerk. Ein Richter hatte die Arbeiten bereits in einem Ende März 2026 bekannt gewordenen Urteil blockiert, der oberirdische Bau ist demnach vorerst ausgesetzt. Mit der Entscheidung bleibt Trump nur noch eine Möglichkeit: der Oberste Gerichtshof. Berichten zufolge soll der Fall des Ballsaals nun dort entschieden werden. Das Urteil ist ein weiterer juristischer Rückschlag für ein Projekt, das einen der historisch bedeutsamsten Teile der Präsidentenresidenz betrifft.
Berufungsgericht stoppt Bau des Ballsaals im Weißen Haus
Ein US-Berufungsgericht hat den Baustopp für den von Präsident Donald Trump geplanten Ballsaal im Weißen Haus angeordnet und entschieden, dass Trump vor dem Weiterbau die Zustimmung des Kongresses einholen muss. Die Entscheidung ist ein erhebliches juristisches Hindernis für das Projekt, dessen Kosten Berichten zufolge bei rund 400 Millionen Dollar liegen.
Der oberirdische Bau des Ballsaals ist Berichten zufolge vorerst ausgesetzt. Das Eingreifen des Berufungsgerichts war nicht das erste: Ein Richter hatte die Arbeiten an dem Projekt bereits in einem Ende März 2026 bekannt gewordenen Urteil blockiert.
Nach Berichten deutscher Medien betrifft die Entscheidung ein Projekt im Zusammenhang mit dem historischen Ostflügel des Weißen Hauses. Berichten, auf die sich unter anderem Spiegel und Zeit berufen, zufolge soll Trump gesagt haben, dass nahezu der gesamte Ostflügel abgerissen werde, um Platz für den neuen Saal zu schaffen, der Berichten zufolge 8.400 Quadratmeter umfassen soll. Diese Angaben sind vom Gericht selbst bislang nicht bestätigt worden.
Nach der Entscheidung des Berufungsgerichts führt Trumps verbleibender Weg zur Fortsetzung des Projekts über den Supreme Court – es sei denn, der Kongress erteilt vorher seine Zustimmung.
Ein 400-Millionen-Dollar-Projekt mit Drohnen-Landeplatz und befestigtem Bunker
Der Ballsaal, den Trump im Weißen Haus errichten lassen will, ist nach Medienberichten ein Projekt von ungewöhnlichem Ausmaß. Die Kosten sollen sich Berichten zufolge auf rund 400 Millionen Dollar belaufen, der Saal soll 8.400 Quadratmeter umfassen – etwa so groß wie ein Fußballfeld.
Trump hat Pläne beschrieben, die weit über einen herkömmlichen Veranstaltungsraum hinausgehen. Berichten zufolge hat er gesagt, der Ballsaal werde kugelsicher sein und über einen Landeplatz für Drohnen verfügen. Er beabsichtigt, in dem Saal große Staatsbankette auszurichten – das Weiße Haus hätte damit einen Ort für offizielle Empfänge in einer Größenordnung, die ihm bislang fehlt.
Auch die Baupläne sind weitreichend. Nach seinen eigenen, in Berichten wiedergegebenen Aussagen soll nahezu der gesamte Ostflügel des Weißen Hauses – einer der historischen Teile des Komplexes – abgerissen werden, um Platz für das neue Gebäude zu schaffen. Und unter dem Ballsaal entsteht einem Bericht zufolge ein großes befestigtes Bauwerk.
Die Bauarbeiten oberirdisch sind den Berichten zufolge nach dem Eingreifen des Gerichts vorerst ausgesetzt.
Trumps letzte Instanz: der Supreme Court
Mit dem Urteil des Berufungsgerichts führt der Weg des Projekts nur noch über eine einzige Institution: den Supreme Court. Trump müsste die Richter anrufen, wenn der Bau fortgesetzt werden soll, und Berichten zufolge wird der Fall dort entschieden werden. Ob er bereits eine entsprechende Berufung eingelegt hat und wann, ist noch nicht bekannt.
Die Entscheidung ist ein weiterer juristischer Rückschlag für das Projekt, bei dem es um den historischen Ostflügel des Weißen Hauses geht, wie Berichten zu entnehmen ist. Trump hatte angekündigt, dass nahezu der gesamte Ostflügel abgerissen werden soll, um Platz für den neuen Ballsaal zu schaffen. Ein Richter hatte die Arbeiten an dem Vorhaben bereits mit einer Ende März 2026 bekannt gewordenen Entscheidung gestoppt; die oberirdischen Bauarbeiten ruhen nun vorerst, heißt es in Berichten.
Vieles an dem Streit ist weiter unklar. Weder ist bekannt, um welches Berufungsgericht es sich handelt und auf welche rechtlichen Gründe es seine Entscheidung stützt, noch, wer die berichteten Kosten von 400 Millionen Dollar trägt. Ebenso wenig ist bekannt, wie es um die Abrissarbeiten im Ostflügel und die Bauarbeiten unterhalb des Geländes aktuell steht. Diese Fragen werden darüber entscheiden, worüber der Supreme Court letztlich zu befinden haben wird – und wie schnell der Fall dort landet.
Häufig gestellte Fragen
Warum wurde der Bau von Trumps Ballsaal im Weißen Haus gestoppt?
Ein US-Berufungsgericht hat den Bau eines Ballsaals im Weißen Haus gestoppt, der mit Präsident Donald Trump in Verbindung steht. Das Gericht entschied, dass Trump die Zustimmung des Kongresses einholen muss, bevor die Bauarbeiten fortgesetzt werden können. Die Entscheidung ist ein juristischer Rückschlag für das Projekt, das Berichten zufolge den historischen Ostflügel des Weißen Hauses betrifft.
Wie viel wird der Ballsaal im Weißen Haus kosten?
Der geplante Ballsaal im Weißen Haus soll Berichten zufolge rund 400 Millionen Dollar kosten. Er soll außerdem eine Fläche von 8.400 Quadratmetern umfassen. Wer das Projekt finanziert, geht aus den Angaben nicht hervor – das bleibt also unklar.
Kann Trump den Ballsaal nach dem Gerichtsurteil noch bauen?
Nach der Entscheidung des Berufungsgerichts müsste sich Trump an den Obersten Gerichtshof wenden, um das Projekt weiterzuverfolgen. Berichten zufolge soll der Fall um den Bau des Ballsaals vom Supreme Court entschieden werden. Ob Trump formell Berufung eingelegt hat, ist noch nicht bekannt.
Was passiert mit dem Ostflügel des Weißen Hauses?
Trump hat Berichten zufolge gesagt, dass nahezu der gesamte Ostflügel des Weißen Hauses abgerissen werden soll, um Platz für den neuen Ballsaal zu schaffen. Das Projekt soll den historischen Ostflügel betreffen. Über den aktuellen Stand etwaiger Abrissarbeiten ist nichts bekannt.
Welche Ausstattung soll Trumps Ballsaal haben?
Trump hat Berichten zufolge gesagt, der neue Ballsaal werde kugelsicher sein und über eine Landefläche für Drohnen verfügen. Er plane dort offenbar große Staatsbankette. Einem Bericht zufolge wird unter dem Ballsaal zudem ein großes befestigtes Bauwerk errichtet. Die Bauarbeiten oberirdisch sind vorerst ausgesetzt.
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